| Bärencamp
2002 - Bericht
von Rosie Till - Rosies
Teddyclan
Das Camp findet
also wirklich statt:
von Fr. 11.10. ab 16 Uhr bis So. 13.10. ca. 14 Uhr
Bereits im Mai 2002 habe ich mich angemeldet für meine erste Teilnahme
am Bärencamp von Petra Pumm.
Für
mich, aus der Nähe von München, sollte es eine Reise quer durch
Deutschland werden, von Süd nach Nord und natürlich auch wieder zurück.
Da hieß es gut planen – also beizeiten in der Firma die erforderlichen
Urlaubstage sichern.
Schon kamen
auch die ersten Zweifel – 1 ganzes Bärchen soll fertig werden – in
nicht einmal 2 Tagen…
ich nähe doch gar nicht so schnell!
Da traf es sich gut, dass 2 Freundinnen Lust hatten, das Bärennähen zu
lernen und so trafen wir uns bei mir zuhause, 1x die Woche hatte ich hier
ein kleines „Übungscamp“ organisiert. |
|
Der
Sommer ging zuende, das Auto hatte seinen Termin zur Inspektion absolviert
und am Freitag, den 11. Oktober 2002 war mein Start pünktlich um 7 Uhr
früh.
Na – die Reise zog sich zwischendurch ziemlich hin. Ich habe während
der Fahrt gesungen, getrommelt, Scheibe rauf- und runtergedreht und
natürlich Päuschen gemacht. |
Endlich,
endlich war ich angekommen in Barendorf in der Lüneburger Heide.
(heißt tatsächlich so – nicht etwa B-ä-rendorf* - und das „Camp“
findet nicht in einem Zeltlager, sondern in einem Herrenhaus inmitten
eines gepflegten Parks statt.
(*Annmerkung: Petra Pumm
Barendorf nicht Bärendorf - wie die Zeitschrift "Teddys"
irrtümlich schrieb)
Die ersten
Bärenkolleginnen waren auch schon da, so dass wir neugierig alles
inspizierten, was da auf uns wartete:
Hübsche Zimmer, Räume mit gepflegten Sitzgruppen und auch ein ganz
großer Raum für den Workshop, wo bereits Körbe und Schachteln mit den
mitgebrachten Bärchen abgestellt waren. |

|
 |
Nach
und nach pellten wir unsere Bären aus den Körben, zupften sie hier und
dort noch ein bisschen zurecht und bauten die kleinen Bärengesellschaften
zum gegenseitigen Bestaunen und Begutachten auf.
Was gab es da viel zu sehen… so unterschiedlich, wie die
Bärenkolleginnen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Werke.
Die ganze Bandbreite war vertreten, vom verkaufserfolg-verwöhnten Modell
bis zum herzig knuffigen Wuschelbär. |
|
Nach
dem gemeinsamen Abendessen (die Köchin verwöhnte uns sehr)
wurde es aber höchste Zeit sich auf das Bärenmodell für das Camp
2002 zu konzentrieren – denn das gab es noch nicht.
Erster
Programm-Punkt: Schnitt entwerfen.
Na wie soll er denn werden? Große Füße, übergroße, dicke, schmale
Füße, gerade oder krumme Beine, dicke oder lange Schnauze, was ist
überhaupt mit der Größe...

Nächster
Schritt:
das Modell auf der Wand-Tafel war auf Papier zu übertragen.
Mit vereinten Kräften wurde gemessen und umgerechnet, und eine
Bärenkollegin brachte den Schnitt proportionsgetreu auf Papier. |

So
richtig Brainstorming war das – und bald war das Bärenmodell an die
riesige Wandtafel gemalt mit allen Eigenschaften, die die Camperinnen der
Kollegin mit der Kreide zugerufen hatten.

|
|
Petra
verschwand dann eine Weile und brachte weiteres Näh-Material und die von
ihr zwischenzeitlich für alle erstellten Schnitt-Fotokopien mit.
Ab
jetzt war es wirklich Arbeit:
Schnittteile ausschneiden, Stoff zuschneiden, stecken, heften, nähen…
Dazu
war noch der komplette Samstag erforderlich, die ersten Bären waren so
gegen 20 bis 21 Uhr fertig.

Die
Stimmung war locker und fröhlich, es wurde erzählt, berichtet, gescherzt
und Erfahrungen ausgetauscht. |

Wenn
Tricks gezeigt wurden, setzten wir uns zusammen, es gab viel zu gucken und
zu fragen.


|
| Am
Sonntag Vormittag wurde denen geholfen, die so schnell nicht waren, damit
alle Bären, aus demselben Stoff und demselben Schnitt der Kamera
präsentiert werden konnten.
Für mich war
besonders faszinierend, wie aufgeschlossen die Bärenfreundinnen waren. |

Hier
im geschlossenen Kreis wurden ganz tolle und ganz geheime Tipps
ausgetauscht, auch die sehr erfahrenen "Bärinnen" plauderten
offen aus dem Bären-Trick-Kistchen. |
|
Auf
diese Weise kam ich zu einem einmal ganz anderen Bärchen, ich bin sehr
stolz auf meinen „Kartoffelkönig“ (siehe Bild rechts - Bär mit
Krone), eine Referenz an meine Reise-Eindrücke:
Rechts und links der Landstraße gab es nämlich viele Hinweisschilder auf
„Heidekartoffeln“.
Vielleicht nähe ich 2003 eine Honig-Prinzessin, denn es standen auch
Hinweisschilder für „Heidehonig“ an der Straße.
Und
ich möchte gerne wieder dabei sein im Bärencamp von Petra Pumm und
hoffentlich sind auch die Bärenfreundinnen aus dem hohen Norden mit ihren
wunderschönen Bärchen und tollen Ideen wieder da.
Rosie
Till. Dachau, 29.11.02 |

|
|
Organisation und Veranstaltungsleitung:

Petra Pumm
Feldberg 10 b
D-21379 Scharnebeck
Tel: 04136 - 458
2003
Auch in 2003 werden wir wieder gemeinsam einen
echten "Bärencamper" selbst entwerfen und an diesem
Wochenende auch fertig stellen.
Termin: 19.-21.09.03
Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich ab sofort unverbindlich melden
und wird dann im Frühjahr 2003 schriftlich die Anmeldeunterlagen
erhalten.
hier bitte anklicken > Projektbeschreibung |
Teilnehmer 2002
- Foto: Petra Pumm (nicht auf dem Bild)

Auflistung der Teilnehmerinnen folgt - soweit
vorhanden auch mit Nennung der eigenen HP
|