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Die Bärenhexe

Haben Sie sich eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher all die vielen Teddybären kommen, die uns täglich begleiten?
Nun, die Antwort ist ganz einfach: die Bärenhexe macht sie!

Das wussten Sie noch nicht, nicht wahr?!
Können Sie auch nicht - sie arbeitet nämlich am liebsten unerkannt.

Das kann nicht sein, sagen Sie? Sie wissen genau, wer Ihren Bären gemacht hat?
Nun, dann lassen Sie sich mal einiges erklären:
Die Bärenhexe ist mindestens 100 Jahre alt, was man ihr aber nicht unbedingt ansieht. Sie trägt dicke, schwere Pantoffeln an den Füßen und um ihren dicken, mütterlichen Leib immer eine Küchenschürze. Darin verstaut sie all ihre Utensilien, die sie so zum Bärenmachen braucht.
Sie riecht leicht nach Bratkartoffeln, die sie für ihr Leben gerne isst und die sie ihrer Familie fasst jeden Mittag serviert. Das geht schnell, hält fit und lenkt nicht so vom Bärenmachen ab. Die Fenster in ihrem kleinen, ländlich und fernab von jeder Zivilisation gelegenen Bärenhexenhauses sind blind vor Staub und Dreck - Jahrzehnte lang hatte sie einfach keine Zeit zum Fensterputzen und eine Putzfrau bringt nur alles durcheinander, sagt sie.
Überall in den vielen kleinen Zimmerchen Ihres Hauses lümmeln Teddybären vor sich hin, die zumeist auf der Suche nach neuen Eltern sind, die ein wenig mehr Zeit als die Bärenhexe für sie haben - außerdem sind sie die ständigen Bratkartoffeln satt.

Die Bärenhexe macht den ganzen Tag Teddybären. Manchmal sogar Nachts - die Tage sind einfach zu kurz, um genug Bären machen zu können.
Jedem ihrer Bären gibt einen ganz besonderen Zauber mit - der verhext die Menschen die die Bärenkinder sehen so, dass sie nicht anders können, als das kleine Bärenkind zu adoptieren.

Verhexte Menschen kann man daran erkennen, dass sie ständig ihre Teddybären mit sich rumschleppen - die lümmeln dann bei ihnen nicht nur auf dem Sofa, dem Schrank und in den Betten, nein, sie schauen aus Taschen und Rücksäcken, fahren mit im Auto, gehen mit ins Krankenhaus oder zum Arzt, sitzen bei der Arbeit auf Schreibtischen und vor Computern, fahren sogar mit in den Urlaub.... kurz gesagt, der Mensch, der einen Bären adoptiert, ist rettungslos verloren.  Das geht sogar soweit, dass die Menschen ihren Bären Namen geben, mit ihnen sprechen, sich von ihnen trösten lassen und ihnen alles erzählen was sie bewegt.

Sie schütteln jetzt den Kopf?! Das könnte Ihnen nie passieren?
In Bärenadoptionskreisen spricht man über einen unerklärlichen Bärenvirus, der jeden befällt, der nicht aufpasst und der sich näher mit Teddybären einlässt. Sogar Selbsthilfegruppen, genannt Bärenstammtische, werden gegründet, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Das wird alles nichts helfen, solange man die Bärenhexe nicht davon überzeugen kann, mit ihrem gefährlichen Tun aufzuhören. Übrigens sitzt natürlich immer ein kleiner, brauner Schlenkerbär auf ihrer rechten Schulter und flüstert ihr Ideen für neue Bärchen ein - vielleicht sollte man sie von ihm trennen?!

Gehen Sie bloß nie, niemals auf eine Versammlung, genannt Teddybärenmesse oder Teddybärenausstellung - dort lungern hunderte verkleideter Bärenhexen herum, denen man nicht ansieht, dass sie ihre Bären nur zu dem Zwecke herstellen, die Menschen zu verzaubern.
Vielen vor Ihnen ist es schon so gegangen, sie haben nicht auf mich gehört und wie geht es Ihnen heute? Sie kaufen einen Bären nach dem anderen, lassen sich immer wieder verzaubern von seinem lieben Gesicht und seinem warmen, weichen Fell.

Bärenhexen sterben übrigens niemals aus: die Chance ist gering, den Bestand so niedrig zu halten, dass keine Gefahr mehr von Ihnen ausgeht, andere zu verzaubern.
In einigen Fällen wirkt der Zauber nämlich so, dass der betroffene Mensch anfängt, selber kleine Bären zu machen - und schwuppdiwupp, ehe er sich versieht, ist er auch eine Bärenhexe geworden.

Sollten sie sich jetzt fragen, ob sie auch schon zu den Bärenhexen oder -hexern gehören (Männer sind, leider Gottes, auch betroffen), so schauen sie aus dem Fenster - können sie noch was erkennen? Wenn nicht, dann binden Sie Ihre Schürze ein wenig fester, überprüfen den Sitz Ihrer Pantoffeln und gehen mit mir in die Werkstatt und lassen Sie uns neue Bären bauen.

copyright Petra Pumm, Scharnebeck, 29.07.2000


 


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